Unsere Verstorbenen 2019

Pater Rolf Rosin verstarb in Tübingen

P. Rolf Rosin

Rolf Rosin wurde am 6. Mai 1940 in Karlsbad, heute Karlovy Vary in Tschechien, geboren. Er besuchte in Bamberg das Gymnasium, machte am 18. Juli 1962 das Abitur. Im September begann er das Philosophiestudium im Seminar der Afrikamissionare in Tri. 1964 ging er ins Noviziat in Hörstel und studierte von 1965 bis 1969 die Theologie in Totteridge. Am 26. Juni 1969 legte er dort den ewigen Eid ab. Am 29. Juni 1969 wurde er im Dom zu Bamberg zum Priester geweiht und hätte im Juni dieses Jahres sein goldenen Priesterjubiläum gefeiert.
P. Rosin wurde nach Sambia ernannt und reise am 12. Oktober 1969 nach Kasama aus. In Ilondola machte er einen Sprachkurs und kam 1971 in die Pfarrei Chilubi. 1976 arbeitet er in der Seelsorge in Lubushi. Ab 1981 wr er in der Pfarrei in Malole.
Im Jahr 1985 kommt er für vier Jahre nach Europa zurück und war in Axams, Österreich, in der missionarischen Bewusstseinsbildung tätig. Aus gesundheitlichen Gründen lebte er 1996 für einige Monate in seiner Familie, dann ging er 1989 wieder nach Sambia zurück und war wieder in Ilondola, Mpika, in der Pfarrei tätig.
Im Oktober 2006 kam er aus gesundheitlichen Gründen endgültig nach Deutschland zurück. Er war zuerst für ein Jahr in der Gemeinschaft in Frankfurt und übernahm im Januar 2007 das Ökonomat in Haigerloch, das er bis zum Umzug 2018 nach Hechingen ausübte. Pater Rosin wurde im Februar in die Universitätsklinik in Tübingen eingewiesen. Dort ist er am 2. März 2019 verstorben.

Bruder Alois Blatz nach langer Krankheit verstorben

Bruder Alois Blatz verstarb nach langer Krankheit am 22. Februar 2019 im Marien-Krankenhaus in Köln. Alois Blatz wurde am 15. August 1945 in Ober-Mörlen geboren. Seinem Heimatdorf blieb er immer eng verbunden. Alois machte eine Ausbildung als Landwirt und Schreiner. Am 5. Mai 1966 trat er in Hörstel bei den Weissen Vätern als Bruderpostulant ein und machte dort auch von 1967 bis 1968 das Noviziat. Es folgte ein Jahr Scholastikat in Mours, Frankreich dann reiste er nach Mali aus. Dort legte er in Mopti am 10. August 1974 den ersten Eid in der Missionsgesellschaft ab und den Ewigen Eid am 9. Mai 1976 in seiner Heimat Ober-Mörlen. 1996 besuchte er in Trier die Abendschule für die mittlere Reife. 1971 war er nochmals im Scholastikat in Strasbourg, machte anschließend einen Meisterkurs in Landwirtschaft und ging wieder zurück nach Mopti. 1989 kam er als Ökonom in die Hausgemeinschaft von Köln und wurde danach 1993 in den Tschad ernannt. Nach einem Englischkurs in Irland kam Bruder Alois 1998 nach Tansania, wo er in der Jugendarbeit tätig war. 2004 belegt er einen Aufbaukurs an der „Ecole de la Foie“ in Fribourg in der Schweiz und wurde dann nach Goma (Demokratische Republik Kongo) ernannt. Aus gesundheitlichen Gründen kam er 2012 nach Deutschland zurück und war im Provinzökonomat zuständig für den Kontakt mit den Wohltätern. In mehreren Ländern Afrikas und in Deutschland ist Bruder Alois als Missionar tätig gewesen. Er liebte das Leben in der Gemeinschaft mit den Mitbrüdern. In den letzten Jahren seines Lebens litt er unter Diabetes und anderen Krankheiten. Er verbrachte viele Monate in verschiedenen Krankenhäusern. Nach langem Leiden ist er am 22. Februar verstorben. Er in seinem Heimatdorf Ober-Mörlen beerdigt worden.