logo100.gif (1789 Byte)

Afrikamissionare - Weisse Väter
Ludwigsburger Str. 21
50739 Köln
Dillingen

home

Deutschland    Berlin      Dillingen    Haigerloch    Hörstel     Köln      München     Trier
dilling2.jpg (10370 Byte)
Missionshaus
der Afrikamissionare - Weisse Väter
Friedrich-Ebert-Str. 63
66763 Dillingen/Saar
Tel. 06831-71187
Fax 06831-705626
E-Mail: afmidill@t-online.de

Zur Gemeinschaft gehören drei Mitbrüder:
P. Siegfried Elbert (Pfarrer in Düppenweiler), P. Hermann Kimmich (Superior), P. Walter Seyfried. In Rilchingen lebt Pater Engelbert Degünther, der dort als Seelsorger tätig ist. Er ist der Gemeinschaft in Dillingen zugeordnet.

Das Saarland kam nach dem Kriege für 10 Jahre an Frankreich mit einem eigenen Statut. Mit den vielen Bergwerken und Eisen Hütten war es das zweite Ruhrgebiet in Deutschland. Dieses Bundesland ist sehr katholisch und hat mehr katholische Feiertage als Bayern. Viele Berufe zum Priestertum und zum Missionar kamen aus dem Saarland. Auch viele Weisse Väter kommen hier her.
In der Zeit der Abtrennung von Deutschland hatte der Ministerpräsident H. J. Hoffman den Wunsch ausgesprochen, die deutschen Missionsorden sollen doch hier eigene Häuser gründen. So kamen die Steyler, die Redemptoristen und die Weissen Väter ins Saarland. P. Loyo, ein geborener Dillinger, konnte ein Haus kaufen, das bis heute die Gemeinschaft der Afrikamissionare beherbergt. Es liegt im Ort, nahe der Fußgängerzone. Dieses Haus war damals wichtig, denn wer nach Trier oder Kaiserslautern fahren wollte, musste eine Pass haben und die Grenzkontrolle durchmachen.
Schon in der abgegrenzten Zeit kam viel Besuch. Als Bischof Kiwanuka von Masaka in Uganda kam, erhielt er einen Staatsempfang in Saarbrücken. Die Weissen Väter besuchten alle Pfarreien im Saarland und gewannen viele Freunde. Wenn Missionare auf Urlaub kommen, die aus der Gegend stammen, sind sie immer froh ein Haus der Afrikamissionare im Heimatland zu haben, wo sie wohnen können.
Besucher kommen auch heute noch. Es sind nicht mehr gebürtige Saarländer, sondern afrikanische Priester, die auch von Saarländern in Afrika ausbildet wurden. Sie wissen, wer uns besucht, muss nicht Weisser Vater sein. Die Patres im Hause sind alles Missionare mit langer Afrika-Erfahrung in Tansania, Ruanda, Ghana, Guinea und Burkina. Heute leben viele Afrikaner in Deutschland. Die Gemeinschaft in Dillingen betreut Asylanten und hält Kontakte mit Moslems. Dabei hilft es, den Islam schon in Afrika kennen gelernt zu haben.

Stand: 18. Februar 2011

home