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Afrikamissionare - Weisse Väter
Ludwigsburger Str. 21
50739 Köln
Mitarbeit bei den Afrikamissionaren

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Anfragen richten an: Pater Otto Walter
Dietrichstraße 30, Trier

Welche Möglichkeiten gibt es, Afrikamissionar zu werden
und welche konkreten Schritte gehören zur Vorbereitung?
Der künftige Priester-Missionar beginnt seine Ausbildung mit einem zweijährigen Philosophiestudium. Während dieser Zeit lebt er in einem Studienhaus der Weissen Väter. Wichtig ist in dieser Zeit das Erlernen von Fremdsprachen, wv.gif (95423 Byte)denn die Ausbildung der Weissen Väter erfolgt in einem internationalen Rahmen.
Es folgt das sogenannte Geistliche Jahr oder Noviziat. Dies dient der Einführung in die Spiritualität der Afrikamissionare und der Vertiefung der eigenen Glaubensüberzeugung und des missionarischen Engagements. Das Geistliche Jahr findet in englischer bzw. französischer Sprache in einem europäischen oder afrikanischen Land statt.
Ein zweijähriges Missionspraktikum in Afrika schließt sich an. Der künftige Missionar wird dort in die Kultur eines bestimmten Landes eingeführt, erlernt eine afrikanische Sprache und kann seine Befähigung für seine Mitarbeit in Afrika praktisch testen.
Ein mindestens dreijähriges Theologiestudium wird entweder in Toulouse, in London oder in Nairobi absolviert. Durch pastorale und soziale Einsätze wird es auch ganz praxisnah gestaltet.
Vor der Diakonatsweihe bindet sich der Kandidat durch einen Eid auf Lebenszeit an die Gesellschaft der Afrikamissionare.
Wer sich als Bruder-Missionar den Weissen Vätern anschließen möchte, sollte eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, zum Beispiel als Handwerker, als Ingenieur, als Bankfachmann, als Landwirt, als Bauexperte, als Fachmann für das Genossenschaftswesen oder in einer anderen Berufssparte.
Er lebt zunächst in einer Gemeinschaft der Weissen Väter in seinem Heimatland. Dabei lernt er sie näher kennen, kann sich beruflich weiterbilden und die später erforderlichen Fremdsprachen erlernen und vervollkommnen. Er macht dann wie die Priesterkandidaten das "Geistliche Jahr" und ein zweijähriges Missionspraktikum in Afrika. Anschließend steht erneut berufliche Weiterbildung oder auch pastorale Ausbildung für zwei bis drei Jahre auf dem Programm, bevor er sich durch einen Missionseid  in der Gesellschaft der Afrikamissionare engagiert.
Für Mitarbeit auf Zeit gibt es verschiedene Möglichkeiten sowohl für Laien als auch für Priester. Einzelheiten können in jedem Fall mit P. Walter besprochen werden.

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