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Afrikamissionare - Weisse Väter
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Ostafrika

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Nach dem ersten fehlgeschlagenen Versuch, eine Karawane durch die Sahara nach Westafrika zu schicken, bot sich die Gelegenheit, Missionare nach Ostafrika zu entsenden. Pater Felix Charmetant überreichte am 6. Januar 1878 Papst Pius IX. eine von allen damaligen Weissen Vätern unterzeichnete Erklärung. Darin boten sie sich an als Missionare für Zentralafrika.
In einem Schreiben vom 24. Februar 1878 vertraut Papst Leo XIII. den Weissen Vätern die Mission in Zentralafrika rund um die großen Seen an. Am 17. April verlässt die erste Karawane Algier und am 21. April geht die Reise per Schiff nach Ostafrika. Die Landkarawane wird in Bagamoyo zusammengestellt und sie erreicht den Victoria-See im Januar 1879. In rascher Folge kommen dann weitere Karawanen der Weissen Väter im Gebiet der Großen Seen an. Nach den Anfängen in Tansania (8) und Uganda (4) folgen bald die Missionen in Ruanda (6), Burundi (7), Malawi (9) und Sambia (10). Die Mission in Kongo (3) ist wegen der besonderen kolonialen Situation (der Kongo gilt als "Privateigentum" des belgischen Königs Leopold!) mit einigen bürokratischen Eigenheiten behaftet.
Staaten wie Mosambik (11), Kenia (5), Sudan (1), Äthiopien (2) und Südafrika (12) kommen erst in späteren Jahren zu den Missionsgebieten der Weissen Väter hinzu.
Karte Afrikas