Bruder Chrisian Schneider verstarb in Balingen

Br. Christian Schneider

Christian Schneider stammt aus Oberschlesien. In Neisse, Diözese Breslau, wurde er am 24. Juli 1934 geboren. Nach Vertreibung und Flucht kam er mit seiner Familie nach Neustadt, besuchte in Stuttgart und Göppingen die Oberschule. Von 1951 bis 1954 machte er eine kaufmännische Lehre in Eislingen, Fils, und besucht dazu auch die Kaufmännische Berufsschule in Göppingen. Danach arbeitete er noch bis 1956 als kaufmännischer Angestellter. Dann spürte er den Wunsch, Missionar zu werden und trat in das Postulat der Weissen Väter in Langenfeld ein, er folgte die Noviziatszeit in Hörstel von 1957 bis 1959. Dort legte er am 9. August 1959 den ersten Eid.als junger Missionsbruder setzte er seinen Weg von 1959 bis 1961 in der Ausbildung im Scholastikat in Mours, Frankreich, fort.Danach folgte ein Einsatz in Deutschland mit Bautätigkeit in Trier und Langenfeld. 1963 ging es dann nach Afrika, in den Osten des Kongo. Meist war er in Bautätigkeiten auf verschiedenen Stationen der Afrikamissionare tätig. Von 1971 bis 1973 arbeitete er in Bukavu mit dem Deutschen Entwicklungsdienst. Es folgten einige Monate in der „Ecole de la foi“ in Fribourg, Schweiz und in St. Anna in Jerusalem. Anschließend studierte er Englisch in Dublin und kam Ökonom ans Große Seminar von St. Victors in Tamale, Ghana. Es war keine leichte Aufgabe, in wirtschaftlich mageren Zeiten, über hundert Seminaristen zu versorgen. Ab 1981 machten ihm gesundheitliche Probleme zu schaffen. Die Einsätze in Mansa und Mbala, Sambia, und in Äthiopien, wurden immer wieder unterbrochen von Zeiten in denen er sich behandeln lassen musste. 2002 nahm er endgültig Abschied von Sambia und Afrika insgesamt und lebte fortan im Missionshaus in Haigerloch, wo er bei der Pflege der kranken Mitbrüder mitarbeitete so gut es bei seinem jeweiligen Gesundheitszustand ging.
Nach einem schweren Schlaganfall kam Bruder Christian Schneider in Krankenhaus in Balingen. Am 9. August 2017 ist er dort verstorben.

Pater Andreas Edele verstorben

P. Andreas Edele

Pater Andreas Edele stammt aus Stetten in Hohenzollern. Dort war er am 24. Januar 1934 geboren worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er auf die Missionsschule in Haigerloch und machte in Großkrotzenburg das Abitur. Es folgte das Philosophiestudium bei den Weissen Vätern in Trier. Danach wurde er zum Noviziat nach Alexandria Bay in den USA ernannt und ging anschießend zum Theologiestudium ins Scholastikat der Afrikamissionare nach Eastview, Kanada. In Ottawa wurde er am 19. September 1959 zum Priester geweiht. Er erhielt eine Ernennung in die Mission nach Malawi, wo er nach einem Sprachkurs zunächst in der Pfarrarbeit eingesetzt war und ab 1961 für zwei Jahre als Sekretär für Erziehungswesen tätig war. Ab 1964 machte er das Lizentiat in Theologie und war bis 1967 als Professor an der Hochschule der Weissen Väter in Trier eingesetzt. Nach diesem Heimateinsatz führte sein Weg zurück nach Afrika, diesmal nach Lusaka in Sambia, wo er wieder in der Seelsorge tätig war. 1982 kam er zurück nach Deutschland und arbeitete bei Missio in Aachen im Bildungsbereich. Anschließend ging er in die Mission nach Malawi zurück, wo er in Kanengo und Mua in der Seelsorge wirkte. Anfang der 90er Jahre zwangen ihn Probleme mit seinen Augen zu einer Operation und in den folgenden Jahren kam er immer wieder zur Augenkontrolle nach Deutschland zurück. 1993 wurde er endgültig in die Heimat ernannt, war einige Jahre Superior in Trier und von 2003 bis 2008 übernahm er die Leitung des Missionshauses in Haigerloch. In den Jahren in Deutschland hat er Afrika nie vergessen, sondern von seinem jeweiligen Standort aus, sein Möglichstes für die Menschen in Afrika getan. Am 22. Juli ist Pater Edele nach längerer Krankheit im Krankenhaus in Balingen verstorben.

Pater Helmut Huber verstarb in Bad Aibling

Pater Helmut Huber

Helmut Huber wurde am am 18. Januar 1942 in Amberg geboren. Nach seinen Studien am Hum. Gymnasium seiner Heimatstadt Amberg begann Helmut 1961 an der Hochschule der Afrikamissionare-Weisse Väter in Trier mit dem Philosophiestudium. Daran schloss sich 1963 bis 1964 das Noviziat in Hörstel an. Auf seinen Wunsch hin wurde Helmut zum Theologiestudium nach London ernannt. Dort legte er am 25. Juni 1967 seinen ewigen Eid ab. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1968 in Regensburg.
Nach pastoraler Tätigkeit in England und bei Missio, durfte P. Huber 1972 nach Tanzania ausreisen. In der Diözese Mbeya arbeitete er in der Pfarrseelsoge.
Leider musste der engagierte Mitbruder 1980 in die Heimat zurückkehren um sich wegen eines Krebsleidens behandeln zu lassen. Die Operation in Amberg und die ärztliche Betreuung verliefen sehr zufriedenstellend. Daher konnte Helmut 1988 nach Afrika zurückkehren. In Nairobi, Kenia und in Pemba, Sansibar, war der sehr beliebte Mitbruder in den folgenden Jahren in der Pastoralarbeit eingesetzt.
2006 kam P. H. Huber aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück und lebte in München. Er verstarb nach längerer Krankheit am 19. Mai 2017 im Krankenhaus in Bad Aibling