Unsere Verstorbenen 2022

P. Josef Hochheimer verstorben

Am 18. April 2022 verstarb in Hechingen P. Josef Hochheimer, der lange Jahre Missionar in Burkina Faso und Deutschland war.

Josef wurde 1939 in Haigerloch geboren. Seine Eltern, Heinrich und Franziska, hatten noch zwei andere Söhne.
Von 1952 bis 1960 besuchte er die Missionsschulen in Haigerloch,
Zaitzkofen und Großkrotzenburg. In Trier studierte er Philosophie, machte sein Noviziat in Gap/Frankreich und seine Theologie in Vals/Frankreich. 1965 legte er dort seinen ewigen Missionseid ab
und wurde am 2. Juli 1966 in Frankfurt zum Priester geweiht.
Zwei Jahre arbeitete er dann in Linz am Rhein als Präfekt der Missionsschule und war gleichzeitig als Missionsreferent und Krankenhausseelsorger tätig.

1968 wurde er nach Burkina Faso, dem ehemaligen Obervolta, ernannt und war in der missionarischen Arbeit in den Pfarreien
Tansilla, Solenzo und Bomborokuy engagiert.
1984 bat ihn die Provinz die Verantwortung für die Ausbildung unserer Kandidaten in Trier zu übernehmen.
1989 konnte er wieder nach Burkina zurückkehren und war dann Vize-Regional in Ouagadougou.
Nach einem Sabbatjahr und einer Fortbildung in geistlicher Begleitung ging er für drei Jahre nach Burkina zurück, um dann 2014 definitiv in die Provinz zurückzukehren.
Fünf Jahre lang war er verantwortlich für die Gemeinschaft und für die Seelsorge im Seniorenheim der Barmherzigen Brüder in Trier.
2019 wurde er in die Gemeinschaft nach Hechingen ernannt, wo er unerwartet am Ostermontag den 18.04.2022 verstarb.

Pater Engelbert Degünther verstorben.

Am 11. März 2022 verstarbt in Trier P. Engelbert Degünther der lange Jahre Missionar im Kongo und in Deutschland war.

Engelbert wurde am 24. Mai 1938 in Worms in die Familie von Johannes Degünther und seiner Frau Margarethe hineingeboren.
Er besuchte die Volksschule und später das Staatliche Gymnasium in Worms. 1960 machte er dort das Abitur.

Engelbert entschied sich für ein Leben als Priester und begann 1960 mit dem Philosophiestudium im Priesterseminar von Mainz.
Ein Jahr später entschied er sich für eine missionarische
Berufung und trat bei den Weißen Vätern ein.

In Trier studierte er das zweite Jahr Philosophie,
absolvierte sein Noviziat von 1962 bis 1963 in Hörstel und studierte danach Theologie in Vals, in Frankreich. Dort legte er am 29. Juni 1966 den ewigen Eid ab und wurde am 23. Juni 1967 in Worms zum Priester geweiht.

Für seine Zukunft hatte Engelhard zwei Wünsche.
Als Missionar würde er gerne in der Kirche imKongo mitarbeiten und, um seine praktischen Fähigkeiten effektiver einbringen zu können,
wünschte er ein Zusatzstudium in einem Ingenieurfach zu machen. Diesen zweiten Wunsch konnte er nicht realisieren, die Leidenschaft für die Technik aber hatte er ein Leben lang.

In den Jahren von 1968 bis 1998 arbeitete Engelbert in der Pastoral in den zwei Diözesen Buniaund Mahagi, in der Republik Kongo.
1998 wurde er nach Deutschland ernannt und übernahm das Ökonomat in Haigerloch.

2003 war er dann als Seelsorger in der Alten- und Behindertenhilfe der Barmherzigen Brüder in Rilchingen im Saarland tätig.
Aus gesundheitlichen Gründen zog er 2013 in die Gemeinschaft der Weißen Väter in der Dietrichstraße in Trier und 2017 in die Gemeinschaft an der Nordallee.
Nach längerer Krankheit verstarb er am 11. März 2022 in Trier.


Pater Walter Seyfried verstorben

Am 16.01.2022 verstarb in Trier P. Walter Seyfried, der viele Jahre Missionar in Mali, im Kongo , in Burkina Faso und in Deutschland war.

Walter Seyfried wurde am 4. August 1940 in Leegebruch, in der Nähe von Berlin geboren.
Nach der Grundschule ging er 1953 in die Missionsschule der Weißen Väter in Rietberg, machte aber sein Abitur im städtischen Gymnasium in Paderborn.

Dann entschloss er sich endgültig Missionar zu werden und machte seine Ausbildung in Trier, Hörstel und Vals (Frankreich).

Er wurde in verschiedene Länder ernannt: Mali, DR Kongo und Burkina.
Seine Gesundheit zwang ihn immer wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Einen kuriosen, lebensbedrohlichen Unfall in Burkina im Jahr 1992, bei dem der Eisenpflock einer angebundenen Ziege in seinen Kopf eindrang, überlebte er.

Im Jahr 1997 kehrte er definitiv nach Deutschland zurück und war in den folgenden Jahren in den Gemeinschaften in Linz, Dillingen, Hörstel und Trier tätig, wo er auch in der Seelsorge der Pfarreien mithalf.
Er starb am 16. Januar 2022 im Kreise seiner Mitbrüder in Trier.

R.I.P